Löffingen Sehenswürdigkeiten

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Sehenswürdigkeiten in Löffingen

Auf der „oberen Baar“, unmittelbar an der B31 Donaueschingen-Freiburg, liegt eines der bezaubernsten Städtchen des Schwarzwaldes: Löffingen.

Ein Besuch sollte unbedingt eingeplant werden. Zahlreiche kleine Geschäfte und dazu eine Vielzahl Gasthäuser mit gutbürgerlicher Küche laden zum Verweilen ein. Urlaubsgäste finden hier ein umfassendes Angebot vor. Löffingen ist Ausgangspunkt für zahlreiche Freizeitaktivitäten. Das Städtchen verfügt über mehrere Freizeitbäder, darunter das „Waldbad“, ein modernes Freibad, außerdem im Ortsteil Dittishausen ein Hallenbad. Und es ist Ausgangspunkt für Touren durch die wildromantische Wutachschlucht.

Heilkräuterpfad Löffingen. Der Löffinger Heilkräuterlehrpfad ist der erste seiner Art im Schwarzwald. Vom Regierungspräsidium Freiburg erhielt der Pfad eine besondere Auszeichnung. Bei einem abwechslungsreichen und besinnlichen Spaziergang zwischen Löffingen und Dittishausen kann man sich über Wirkungsweise und Vorkommen von über 20 Heilpflanzen mit Hilfe von Hinweistafeln informieren.

886 schenkte Kaiser Karl der Dicke ,,all sein Eigentum in Lessinga“ dem Kloster St. Blasien. Sitz einer Zähringer Dienstmannenfamilie, kommt Löffingen im 13. Jahrhundert an die Grafen von Fürstenberg, in deren Herrschaft es als Amtsstadt bis zum Übergang an Baden (1806) bleibt.

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Die 1270 erstmals beurkundete Stadt verdankt ihre Bedeutung als Korn- und Viehmarkt der Lage an den alten Vebindungwegen von der Baar zum Hochschwarzwald und zur Schweiz. Die Verkehrslage bringt aber auch Kriegswirren, Not, Vernichtung. Im Bauernkrieg (1525) ist die Bauernschaft aktiv beteiligt.

Im Dreißigjährigen Krieg (1618 – 1648) , im Spanischen Erbfolgekrieg (1702 – 1714), in den Koalitionskriegen gegen Frankreich und den napoleonischen Kriegen ist der Raum Löffingen Kampfplatz, Zwangsquartier, Aushebungsgebiet. Die Nachbarorte Mauchen, Oberhofen, Lützenstetten, Künzingen, der Sitz des Herrn Wachsmut, des einzigen Minnesängers der Baar, verschwinden gänzlich. Trotz der verheerenden Brände von 1535 und von 1921 und der Bombardierung im Zweiten Weltkrieg zeugen im ,,Städtle“ Maienländer Tor, Giebenhäuser, Kirche (Umbau 1715), Rathaus (Neubau 1831) von der Bedeutung Löffingens als Pfarrei und Wallfahrtsort, Amtssitz und Marktstadt.

Der Standhaftigkeit im Waldprozeß gegen die Fürstenberger (1728 – 1772) ist der Gemeindewald zu verdanken, die Grundlage erster Industrialisierung durch Holzverarbeitung. An ihre Stelle sind inzwischen Elektronik, Textil- und Metallverarbeitung gegreten, wirtschaftliche Grundlage neben der traditionell bedeutsamen Landwirtschaft, Handwerk und Handel sowie dem Fremdenverkehr. Seit 1975 sind die Orte Bachheim, Dittishausen, Göschweiler, Reiselfingen, Seppenhofen und Unadingen mit Löffingen zu einer Stadt verbunden, auf einer Gemarkungsfläche von 9000 Hektar.


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