Bonndorf Sehenswürdigkeiten

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Sehenswürdigkeiten in Bonndorf

Vom Rand zur Mitte: Bonndor liegt im südlichen Schwarzwald an der Grenze zur Baar und dem Randen. Die Stadt Bonndorf mit 6600 Einwohnern hat zahlreiche Attraktionen zu bieten. An erster Stelle steht die Wutachschlucht.

Aber auch das Schloss Bonndorf mit den Schlossnarenstuben sowie der Japanische Garten sind unbedingt einen Besuch wert. Die Fläche Bonndorfs umfasst 7603 Hektar, die nach Westen, zur Seite des Schwarzwaldes hin, stark bewaldet ist. Fast die Hälfte dieser Waldfläche sind Stadtwald.

In der Geschichte Bonndorfs hat Fürstabt Martin Gerbert als Abt von St. Blasien eine bedeutende Rolle gespielt. Er errichtete in der Grafschaft Bonndorf eine Waisen- und Darlehenskasse (1765), erließ ein Schulgesetz mit Schulfond (1771), gründete ein Kranken- und Pflegeheim (1779) und die Brauerei Rothaus (1791).

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Im Schloß Bonndorf sind heute das Kreismuseum, die städtische Bibliothek und die Schloßnarrenstuben untergebracht. Mit den Schloßkonzerten und bedeutenden Ausstellungen ist Schloß Bonndorf das Kulturzentrum für den Landkreis Waldshut.

Schlossnarrenstuben: Ausstellung über das Fasnachtsbrauchtum im südwestdeutschen Raum. Fast 400 originalgetreue Nachbildungen in Miniatur aus dem Schwarzwald, der Baar, Hegau, Oberrhein, Bodensee und Schwaben sowie dem Allgäu. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Samstag 10 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr, Sonntag 14 bis 17 Uhr, für Gruppen nach Vereinbarung (Telefon 07703 / 233).

Mühlenmuseum in Boll: Führungen nur nach vorheriger Anmeldung, Telefon 07703 / 7607.
Kurpark mit Japanischem Garten: täglich geöffnet. Die Natur, die vier Lebenselemente Erde, Luft, Feuer und Wasser wahrnehmen mit allen Sinnen. Historische Grenzsteinsammlung.

Bonndorf liegt im nordöstlichen Teil des Landkreises Waldshut. Im Regionalplan 2000 des Regionalverbandes Hochrhein – Bodensee wird Bonndorf als „Unterzentrum“ und als „Gewerblich-industrieller Standort außerhalb der Entwicklungsachse“ gekennzeichnet. Der Bereich Tourismus spielt eine bedeutende Rolle und es werden große Anstrengungen unternommen, die Ferienregion Wutachschlucht bekanntzumachen.

Schloss Bonndorf. Der Landkreis Waldshut unterhält im ehemaligen fürstlichen Schloss zu Bonndorf ein Museum, in dem Wechselausstellungen mit Werken bekannter Maler gezeigt werden. Es wurde 1978 nach einer umfangreichen Restaurierung in dem 1720-1726 von dem Freiburger Baumeister Franz Joseph Vogel erbauten Barockschloss eingerichtet. Es verwaltet den künstlerischen Nachlass des Malers Adolf Hildenbrand (1881-1944) und den des Malers und Dichters Heinrich Ernst Kromer (1866-1948).

Seit der Gemeindereform gehören zu Bonndorf noch acht weitere Dörfer, die in der Reihenfolge der Übernachtungszahlen aufgeführt sind: Brunnadern, Holzschlag, Ebnet, Wellendingen, Gündelwangen, Wittlekofen, Boll und Dillendorf. Die Gesamtgemeinde Bonndorf verzeichnet in der Gästestatistik über 120.000 Übernachtungen.

Die Lage der Stadt ergibt eine neue Sichtweise, nämlich „vom Rand zur Mitte“, von der bisherigen Schwarzwald-Randlage zu einer touristisch günstigen Mittellage, die jeweils in etwa 30 km Entfernung sowohl Titisee-Neustadt, als auch Blumberg, Donaueschingen, Tiengen und Schaffhausen/CH erreicht. Dieser Sichtweise wird vom Touristinformationsbüro in der Hinsicht entsprochen, indem z. B. Wanderbeschreibungen für die Wutachschlucht, der „Gastronomische Schnäppchenführer“ als auch die „Bausteine für Aktiv-Urlaub“ über Stein am Rhein und Tiengen und Prospekte über die Sauschwänzle-Bahn, das Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck, den Rheinfall und den „Wanderbus zur Wutachschlucht“ ausliegen. Zehn Gemeinden bilden die Ferienregion Wutachschlucht: Blumberg, Bonndorf, Bräunlingen, Grafenhausen, Lenzkirch, Löffingen, Stühlingen, Ühlingen-Birkendorf und Wutach.

Dass diese Zuordnung der Gemeinden zur Ferienregion Wutachschlucht durchaus auch in der Sichtweise der Geographen liegt, läßt sich aus der Beschreibung von E. Liehl „Die Morphologie des Wutachgebietes“ ableiten . Er schreibt: “ In dem zwischen Schwarzwald und Alb liegenden an den engsten Stellen nur 10 – 12 km breiten Streifen liegt der größte Teil der eigentlichen Schlucht. An seinem Ostrand vollzog sich auch das entscheidende Ereignis der Wutachablenkung. Die dadurch entstandene tiefe Schlucht trennt als schwer zu überwindende Ostwestschranke dieses Zwischenland in einen nördlichen Teil, der landläufig heute zur Baar gerechnet wird, und einen durchaus ähnlich gestalteten südlichen Teil, der als ein etwas abseitig gelegenes Gebiet zwischen den historischen Kernlandschaften der Baar im Norden und des Klettgaus im Süden eines eigenen allgemein üblichen Landschaftsnamen entbehrt.

Benzing hat das zwischen Schwarzwaldostrand und Alb liegende Zwischengebiet als ‚Mittleres Wutachland‘ bezeichnet“. Ein besonders schutzwürdiges, jedoch zumeist nur in der Fachwelt bekanntes, herrliches Naturschutzgebiet, liegt südlich von Bonndorf, das Wellendinger Naturschutzgebiet „Steppenheide Hardt“.


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