Bad Säckingen Solfelsen

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Vom Bahnhof Bad Säckingen zum Solfelsen

Sind Sie gut zu Fuß und möchten am Hochrhein einen herrlichen Panoramablick über das Rheintal genießen? Dann empfehle ich Ihnen eine Tour vorbei am idyllisch gelegenen Bergsee und weiter zum Solfelsen, eines der bedeutendsten Naturdenkmäler an der Südwestkante des Hotzenwaldes.

Der Felsen war schon in der Jungsteinzeit beliebt, insbesondere bei Sammlern und Zauberern. Dafon berichten Sagen.Immerhin bildet ein 230 Tonnen gewichtiger Granitblock einen magischen Ort.

An der Kante können Sie quasi als Belohnung für die zurückliegende Strapaze einen wunderschönen Blick auf den Hochrhein genießen – bis zum Schweizer Jura.

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Beginnen wir die vier- bis fünfstündige Bergtour beim Bad Säckinger Bahnhof und folgen von dort aus der blauen Raute des Schwarzwaldvereins sowie dem blauen „Ö“ auf weißem Grund (Ökopfad) über die „Badmatte“ und das „Kurzentrum“ durch die Stadt.

Überall wird man an Joseph Viktor von Scheffel erinnert. Der Scheffelfelsen beim Bergsee weist auf den bedeutendsten Sohn der Stadt hin. Erst durch Scheffel kam der Name „Bergsee“ in Gebrauch. Als Franz Porten 1918 mit 200 Statisten den Stummfilm „Der Trompeter von Säckingen“ drehte, war der Hauptschauplatz neben der Altstadt der Bergsee. Zuvor hieß er noch „Schwarzsee“, ein Weiher, in dem klösterliche Fischzucht betrieben wurde.

Gehen Sie weiter zur Bergseekurve, wo sich ein kleiner Wildpark befindet. Gleich hinterm Wildparkgehege rechts in Richtung Egg abbiegen. Achtung, denn das Wanderschild zeigt zum Solfelsen geradeaus. Das ist allerdings der Rückweg der Rundwanderung.

Schließlich gehen sie am Günnenbacher Weg in das wildromantische Schöpfebachtal in Richtung Jungholz. Beim Jungholzer Felsen führt der Pfad vorbei am Standort Eglesmatt nach Jungholz, einem Weiler von Rickenbach. Nach links erreicht man den Solfelsen.

Dort befindet sich auch eine Sitzgelegenheit mit Tisch. Der 230 Tonnen auf Felsblöcken und 5,4 Meter mächtige rundliche Klotz ist schon seit der Jungsteinzeit ein magischer Ort. Magisch ist auch der Blick hinunter auf den Hochrhein. Genießen Sie die Aussicht!
Im Jahr 1895 kaufte ein Schweizer die gesamte Gegend, um sie vor der Zerstörung zu bewahren: Die Naturdenkmäler, auf denen sich Fuchs und Hase „Gute Nacht“ sagen und die deshalb unwirtschaftlich waren, sollten zu Schotter für den Eisenbahnbau verwendet werden.

Vom Solfelsen folgen Sie nach einer Pause ein kurzes Stück dem Querweg bis zur Verzweigung beim Spatzenhof. Dort geht es links weiter auf einem Forstweg, der sich im Wald zur Rodungsinsel Günnenbach hinabsenkt. Auch von dort aus bietet sich ein schöner Blick hinunter ins Tal, zum Dinkelberg und den Südschwarzwald. Schließlich ist es nicht mehr weit zum Bergsee. Dort können Sie noch eine Bootsfahrt unternehmen und sich erfrischen, bevor es durch die Allee im Kurgebiet zurück zum Bahnhof geht.

Mein Fazit: Der Weg vom Bahnhof Bad Säckingen zum Solfelsen ist anspruchsvoll. Er misst etwa 14,5 km und wird hinsichtlich des Schwierigkeitsgrades als „mittel“ eingestuft. Bewältigt werden auf der vier- bis fünfstündigen Wanderung 495 Höhenmeter. Leider führt ein Teil des Weges auf asphaltierten Waldwegen. Genügend Getränke mitnehmen.


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